Reha-Sport bei orthopädischen Problemen und in der Krebsnachsorge

Betroffene mit orthopädischen Erkrankungen profitieren von der Auftriebskraft des Wassers

Seit September 2014 werden in der Therme Bad Steben zwei Reha-Sport-Kurse angeboten. Die Durchführung des Reha-Sports erfolgt in Gruppen unter individueller Anleitung von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten. Bei beiden Kursangeboten wird dabei auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Wassers gesetzt. 

Reha-Sport bei orthopädischen Erkrankungen

Betroffene mit chronischen orthopädischen Erkrankungen und Schmerzen profitieren von der Auftriebskraft des Wassers, die das Eigengewicht des Körpers verringert. Mittels individueller Trainingsangebote werden Beweglichkeit, Kondition und Muskelkraft gefördert, Ausdauer, Koordination und Flexibilität gestärkt sowie die Durchblutung angeregt. Dadurch erfahren die Patienten eine nachhaltige Schmerzlinderung. Alltagsbeschwerden werden so vermindert und krankheitsbedingten Folgeschäden entgegengewirkt.

Reha-Sport im Rahmen der Krebs-Nachsorge

Vorteile der Wassertherapie: Das Training im Wasser fördert nicht nur die Bewegungsfreude, sondern bietet bei den Übungen auch einen gesunden Widerstand und verhindert somit plötzliche, reißende Bewegungen und Verletzungen. Zudem begünstigt das Wasser den Rückfluss der Lymphflüssigkeit. Die regelmäßige körperliche Aktivität stärkt zudem das körpereigene Abwehrsystem und baut tumorbedingte Erschöpfungs- und Müdigkeitssymptome ab. Neben dem Aufbau einer muskulären Kräftigung stehen bei diesem Training aber auch psychosoziale Aspekte im Vordergrund. So hat der Reha-Sport in der Krebs-Nachsorge einen positiven Einfluss auf das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden. Verunsicherungen bei einem krankheitsbedingten, veränderten Körperbild können abgebaut und Spannungen aktiv bewältigt werden.

Kurszeiten

Orthopädischer Reha-Sport Onkologischer Reha-Sport
montags 11 Uhr & 17 Uhr 16 Uhr
donnerstags 10 Uhr, 11 Uhr & 16 Uhr

Die Durchführung des Reha-Sport erfolgt in Gruppen unter Anleitung von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten.

Im Regelfall erfolgt eine ärztliche Verordnung für die Absolvierung von 50 Übungseinheiten á 45 Minuten für höchstens 18 Monaten. Bei bestimmten chronischen Erkrankungen kann auch eine Verordnung über 120 Übungseinheiten innerhalb von 3 Jahren erfolgen.