Bei Ihrem Sauna-Besuch sollten Sie folgendes beherzigen:

  1. Planen Sie genügend Zeit (mindestens 3 Stunden) für Ihren Saunaaufenthalt an. Setzen Sie sich nicht unter Zeitdruck.
  2. Sie sollten bei einem Saunabesuch immer einen Bademantel und drei Handtücher dabei haben. Ein Handtuch sollte Ihrer Körperlänge entsprechen, um sich in der Saunakabine entspannt auf die Bank legen zu können, ein weiteres Handtuch benötigen Sie zum Abtrocknen und eines für die Liege zum Nachruhen. Sollten Sie Handtuch oder Bademantel vergessen haben, können Sie diese Utensilien gerne bei uns gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Packen Sie auch Duschbad, Shampoo und Körperlotion in Ihre Tasche.
  3. Tragen Sie keine Badebekleidung in der Sauna, das kann Allergien auslösen! Außerdem braucht der Körper jeden Zentimeter Haut, um zu schwitzen.
  4. Bevor Sie das Saunabad genießen, duschen Sie sich gründlich ab, dies dient später der ungehinderten Schweißabgabe.
  5. Gönnen Sie sich vor jedem Saunagang ein ca. 40°C warmes Fußbad.
  6. Trocknen Sie sich vor Betreten der Sauna gut ab, damit Sie schneller ins Schwitzen kommen. Denn Schwitzen kühlt das Blut, das unter der Haut durchfließt. Wer Nass in die Sauna geht, bewirkt einen Hitzestau in Körper, das belastet den Kreislauf.
  7. In der Sauna sollten Sie sich, falls es der Platz ermöglicht, flach hinlegen, da sich Ihr Körper dann in einer Temperaturzone befindet und somit gleichmäßig erwärmt wird. Bitte beachten Sie, dass es auf den oberen Bänken wärmer ist als unten. Verlassen Sie die Sauna rechtzeitig! Halten Sie sich nicht länger als 15 Minuten pro Saunagang in der Sauna auf.
  8. 2 Minuten bevor Sie die Sauna verlassen, sollten Sie sich aufrecht hinsetzen, damit keine Schwindelgefühle beim Aufstehen auftreten.
  9. Tanken Sie nun an der frischen Luft Sauerstoff und verschaffen Sie Ihren Atemwegen Abkühlung. Etwas Bewegung kann jetzt nicht schaden, damit das Blut zirkuliert, ansonsten sackt es in die Beine, es könnte Ihnen schwindlig werden.
  10. Abkühlung aber richtig! Bevor Sie jetzt ins kalte Wasser springen, sollten Sie den Körper langsam dran gewöhnen. Am Besten eignet sich dazu ein Wasserschlauch mit dem man sich vom rechten Fuß zum Oberkörper hin abspült. Dann den linken Fuß wieder Richtung Oberkörper. Dann sind die Arme dran, erst rechts, dann links und immer von Außen hin zum Oberkörper. Jetzt den Körper selbst. Den Kopf besser nicht, den kühlt das Blut selbst. Jetzt unter die kalte Dusche und anschließend, wer möchte, ab ins Tauchbecken. Aber Vorsicht, wer mit zu hohen Blutdruck zu tun hat, sollte das Tauchbecken nicht benutzen.

    Um das Nachschwitzen und die Entschlackung zu beenden, macht jetzt ein warmes Fußbad, oder entspannt in den Heißliegen. Jetzt ist der Saunagang beendet. Wer möchte, macht nochmal Wechselbäder in den Fußbecken, das stärkt den Kreislauf.
    Trinken ist jetzt wichtig! Fruchtschorle oder Säfte geben dem Körper die nötigen Mineralien zurück. Obst und Gemüse stärken die Abwehr.
  11. Gönnen Sie Ihrem Körper jetzt mindestens 15 Minuten Ruhe. Suchen Sie sich ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen, bevor Sie den nächsten Saunagang antreten.

 

Allgemeine Saunatipps:

  1. Genießen Sie die Sauna mindestens einmal pro Woche, nur so sind Sie optimal vor Erkältungskrankheiten geschützt.
  2. Besuchen Sie die Sauna nicht nur in der kalten Jahreszeit. In den warmen Monaten beugt das Saunieren der Frühjahrsmüdigkeit vor und regt den Stoffwechsel an. Außerdem stabilisiert es das Kreislaufsystem. Blutdruck und Puls werden trainiert. Sauna wirkt vorbeugend gegen Allergien (schon bei Kleinkinder), Neurodermitis, Asthma und Venenerkrankungen. Nach dem Sport baut ein Saunagang Milchsäure in den Muskeln ab - Muskelkater ade.